|

Nach dem Streichen Gemeinsam tanzen zum Gesang
Wir arbeiten und wir „enjoyen“ gemeinsam am PHS
Das Partnership Work Project (PSWP) ist in erster Linie ein Begegnungsprojekt. Wir wollen (junge) Menschen aus Europa und Afrika einander näher bringen. Die Kultur, das Bild von sich selbst und seiner eigenen Umgebung, die „innere Lebensart“, die Weltsicht und die Lebensrealität sind sehr unterschiedlich. Wenn man das einander vermitteln könnte, wäre es für beide Menschen eine große Bereicherung, würde Horizonte öffnen, zu mehr „innerer Lebensqualität“ beitragen und die Fähigkeit, sein Leben zum Wohl aller zu meistern, steigern.

Freunde Frisieren

Ein Ausflug nach Ossing mit dem PHS Pick-Up Besichtigung des Wasserprojektes in Ossing
Leider kennt man meist außer Klischees und Vorurteilen nichts voneinander und in der wirklichen Begegnung erweist sich die „fremde“ Sprache (hier Englisch) als ein nur bedingt brauchbares Vehikel. Klar, alle sprechen recht gut Englisch und im technischen Bereich, beim Arbeiten und bei der Übermittlung von Fakten klappt es auch recht gut. Schwierig wird es aber im emotionalen Bereich. Es fehlen Wörter. Manche Wörter, wie z.B. ashia lassen sich nicht übersetzen, ohne das viel an Bedeutung verloren geht. In der eigenen Sprache kann man den Wörtern durch die Betonung und den Tonfall eine nuancierte Bedeutung geben (Der Ton macht die Musik), in der Fremdsprache beherrscht man das meist nicht. Man kann keine Untertöne und keine Ironie ausdrücken. In diesem Jahr zeigten sich diese Einschränkungen auch im Verhältnis der deutschen zu den holländischen Schülern. Nein, es gab keine Probleme, man verstand sich, aber eben nur auf einer relativ oberflächlichen Ebene. Dabei ist für mich sehr wichtig, dass alle sehr gern an dem Projekt mitmachen wollten, die Bereitschaft aufeinander zugehen zu wollen bei allen vorhanden war und alle das

Vorstellungsrunde in Mamfe church Tanzen und Singen vor dem Haus
gemeinsame Projektziel vor Augen hatten. So ist die Begegnung meist nur ein Anfang. Die Vergangenheit zeigt, dass es Schüler gibt, die damit zufrieden sind, das für sich bewahren, was sie erlebt und erfahren haben und dass es andere gibt, für die die Erfahrung den Anfang einer langen Beschäftigung mit Afrika, mit dem Problem dieser doch (noch) nicht so ganz Einen Welt darstellt. Es gab noch nie einen Teilnehmer, der die Fahrt bereut hat und diesmal wollten alle beim nächsten Mal wieder mit, was natürlich nicht geht.
Natürlich ist auch das, was sich innerhalb unserer Gruppe abspielt, nicht unwichtig, daher hier einige Impressionen von unserem Alltagsleben am PHS.

Jungen können doch kochen Unsere Notdusche
Laura eating Kindergartenkinder Besongabang Waschtag

Duschen im Regen Die “Kinder” im Pool Sebastians Geburtstag
|