Es stürmt, donnert, der Regen peitscht.
Ich sitze ruhig, nachdenklich, trocken und beschützt in meinem Büro
und denke irgendwie unwillkürlich an all die vielen Millionen Menschen
in der Welt, die Tag für Tag da draußen sind, in dem Unwetter leben,
dem sie schutz- und hilflos ausgeliefert sind.
Sind nicht wir, die wir sicher und bequem in unserem Wohlstand sitzen,
verpflichtet zu helfen?
Kannst du deinem Gegenüber in die Augen schauen?
Wenn du es tust, läufst du Gefahr,
dass diese Augen, dieser Blick dich gefangen nehmen,
nicht wieder loslassen.
Wenn es uns gelingt, den Menschen hier die Chance zu geben,
den Menschen in Afrika, unseren Freunden und Bekannten dort,
in die Augen schauen zu können,
dann ist der Anfang gemacht.
Natürlich müssen wir dann alle zusammen noch einen Weg finden,
wie wir mit den Menschen gemeinsam erreichen können,
dass sie in ihrem eigenen Haus sitzen
und ruhig und beschützt (wie wir) das Unwetter beobachten können.
